APES

Tapestry Mastery
(Birdman Records/Rough Trade)

(tif) Da sitz ich nun und überlege mir, was ich dazu sagen soll. Vielleicht fange ich damit an, dass auf dem Cover eine Art post-Hippie vor seiner Orgel sitzt und ja, orgelt. Tatsächlich zählt der Klang dieses Instrumentes zu den bleibenden Eindrücken dieser 6-Track-EP. Bedauerlicherweise jedoch nicht im positiven Sinne, denn der Sound des Quintetts geht einem schon nach kürzester Zeit so was von auf die Nerven, dass es ein hartes Stück Arbeit bis zum letzten Song ist. Eventuell begleitende Hausarbeit kann man da getrost vergessen. Rein gar nichts geht mehr, solange dieser wirre Kram läuft. Ich kann mir nicht helfen, aber selbst wenn es Kunst sein sollte, ich finde es unerträglich schlecht. Im Innencover findet sich übrigens eine Illustration dreier Erhängter Personen. Soviel zu den Nebenwirkungen.


Back